Tutorial 1_2

Konstanten und Kommentare

Auf zum zweiten Programm! Legen sie wie beim ersten Programm wieder ein Projekt für eine Konsolenanwendung sammt einer Quellcode-Datei an. Vorher schließen sie am besten den Arbeitsbereich des letzten Programms (Datei - Arbeitsbereich schließen). Nun geben sie folgenden Code in die Quellcodedatei ein:
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// 1_2 Konstanten und Kommentare
#include <stdio.h>
void main(void)
{
    printf("%d\n",10); // eine Zahl
    printf("Dies ist eine"
        "Zeichenkette\n"
        "ueber 2 Zeilen\n");
    printf("fuenf mal vier ist %d\n", 5*4);
    /* Dies ist ein
    Kommentar über
    mehrere Zeilen */
}
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Führen sie das Programm nun wie gewohnt aus.
Und nun wieder zur Erklärung der einzelnen Zeilen des Quelltextes: Die Zeilen 1, 2, 3, 4 und 13 kennen wir schon aus dem ersten Programm. Die printf()-Funktion in Zeile 5 gibt nicht wie die aus dem ersten Programm einen String (= eine Zeichenkette) sondern eine Zahl aus. Anstelle von %d hätte man zwar auch direkt die Zahl schreiben können, allerdings wär sie dann auch nur ein String gewesen und mit Strings kann man nicht rechnen. Am Ende der Zeile steht mal wieder ein Kommentar. In den Zeilen 6-8 findet eine einzige printf()-Funktion statt, diese darf ruhig über mehrere Zeilen gehen, man hätte auch das ganze Programm in eine einzige Zeile schreiben können, das interressiert den Compiler überhaupt nicht, er kann aus den Semikolons erkennen, wann eine Anweisung zu Ende ist. Für printf ist es aber wichtig, dass wir in jeder Zeile die Anführunsstriche vorne und hinten erneut setzen. Achtung: Dass der anzuzeigende Text im Quelltext über drei Zeilen verteilt ist, bedeutet nicht, dass er auch später über drei Zeilen hinweg angezeigt wird. Wann printf bei der Anzeige des Textes eine neue Zeile beginnt, dass hängt davon ab, wo \n steht. In Zeile 9 soll printf das Ergebnis einer Rechnung anzeigen. Dazu reicht es, wieder den Platzhalter %d in den Anführungstrichen an der Stelle einzustezen, wo das Ergebnis stehen soll und hinter die Anführungszeichen ein Komma zu setzen gefolgt von dem anzuzeigenden Ausdruck, also wie in Zeile 5 auch. Der Unterschied ist bloß, dass wir diesmal von der Möglichkeit Gebrauch machen, als Ausdruck eine Formel einzusetzen. Das Programm rechnet so automatisch, bevor es den Text in den Anführungszeichen anzeigt, den Ausdruck aus und zeigt gleich das Ergebnis an.
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